Aktuelles

Montessori frühstückt zusammen mit Abgeordneten im Bayerischen Landtag

Zum parlamentarischen Frühstück mit den Abgeordneten der CSU-Fraktion aus den drei Arbeitskreisen Bildung, Soziales und Finanzen samt Fraktionsspitze hat der Verband Montessori Nordbayern am 14.03.2019 in die Pfalzstube des Bayerischen Landtags eingeladen.

Teilgenommen haben 14 Abgeordnete und neun Personen aus dem Verband, sowohl Vertreter*innen aus der Verbandsleitung wie auch Vertreter*innen aus den Mitgliedseinrichtungen.

Die einführenden Worte des Geschäftsführers des Verbandes, insbesondere der Dank an die Staatsregierung, den Worten aus dem Koalitionsvertrag Taten folgen zu lassen, und die Personalkostenpauschale für Schulen in freier Trägerschaft rückwirkend zum 01.08.2018 zu erhöhen, traf auf erkennbar offene Ohren bei den Abgeordneten.

Die Erhöhung der Personalkostenpauschale war u.a. eine Forderung im Positionspapier der Schulen in freier Trägerschaft (https://www.montessori-nordbayern.de/wp-content/uploads/Broschuere-Positionen-2018_Webseiten-Version.pdf) das zur Landtagswahl 2018 veröffentlicht wurde.

Dass wir bei der Schulfinanzierung ein gutes Stück weitergekommen sind, war Konsens. Aber nicht alle Aspekte der Personalkostenpauschale und Forderungen konnten aufgrund der Kürze der Zeit besprochen werden, denn Themen zur Qualitätsentwicklung und auskömmlichen Finanzierung der Kindertagesstätten standen ebenso auf der Agenda dieser frühen Morgenstund.

Gerne verstehen wir dieses Frühstücksgespräch als Kick-off und würden gerne dieses in weiteren Einzelfachgesprächen mit den Abgeordneten fortführen.

Was haben die Gespräche auch gezeigt?

Dass es Gemeinsamkeiten in der Tätigkeit eines Abgeordneten und der Tätigkeit eines Verantwortlichen eines freien Bildungsträgers oder seines Verbandsvertreters gibt!

Wie lauten diese?

Beide beschäftigen sich mit Rahmenbedingungen, in denen LERNEN, LEBEN und ZUKUNFT gelingen kann. Der Eine schafft gesetzliche Rahmenbedingungen, der Andere macht im Kontext dieser geschaffenen Normen das Beste daraus!

TeilnehmerInnen des Verbandes Montessori Nordbayern 

Auf dem Bild sehen Sie nur die Teilnehmer*innen des Verbandes,da aufgrund der fortgeschrittenen Zeit die Abgeordneten zu ihren Tagesterminen aufbrechen mussten. 

(von links nach rechts:Dr. Ulrich Miller, Susanne Hehn, Stefani Rehberg-Reidel, Karin Reif, Veronika Steger, Birgit Domnick,  Karin Heller, Christian Neumann, Heribert Miethaner) 

 

Bezirksausschuss gibt grünes Licht

Modellprojekt zur Bildung von Schulbegleiterpools beschlossen

Ansbach – Mit dem optimalen Einsatz von Schulbegleitern, die Kinder und Jugendliche mit Einschränkung im Schulalltag begleiten, um diesen den Besuch einer Regelschule zu ermöglichen, beschäftigt sich ein Modellprojekt des Bezirks Mittelfranken mit den Montessori-Schulen Erlangen und Nürnberg. Die wissenschaftliche Betreuung des Vorhabens liegt in den Händen der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Pädagogik bei geistiger Behinderung und Pädagogik bei Verhaltensstörungen, die dafür in den kommenden vier Jahren vom Bezirk mit knapp 200.700 Euro unterstützt wird. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bezirksausschuss in seiner heutigen Sitzung gefasst. Ziel des Projektes ist es zu ermitteln, ob ein Pool von Schulbegleitern eine geeignete Möglichkeit sein könnte, deren Einsatz zu optimieren. Auch könnte bei der Betreuung von mehreren Schülern in einer Klasse die Präsenz von zu vielen Erwachsenen im Unterricht vermieden werden. Darüber hinaus steht der Qualifikationsbedarf von Schulbegleitern und deren Einbindung in das pädagogische Team der Schule ebenso auf dem Prüfstand, wie die etwaige Notwendigkeit eines Mitarbeiters zur Steuerung des Schulbegleiterpools. Für die Schulbegleiter selbst hätte dieser nicht zuletzt eine höhere Planungssicherheit zur Folge, wenn der Mitarbeitende für mehr als ein Kind zuständig ist. Ungeachtet möglicher Vorteile kann die Zuständigkeit einer festen Bezugsperson für ein Kind in Einzelfällen weiterhin notwendig sein. Das Modellprojekt ist auf drei Jahre ausgelegt und soll mit dem Schuljahr 2019/20 starten. 


26.07.2018/ Quelle: Aktuelle Pressemitteilungen Bezirk Mittelfranken

 

Eine Schule für ALLE

1986 begann die Geschichte des MONTESSORI Zentrums Nürnberg mit einer ersten Klasse. Heute – über 30 Jahre später – besuchen das Zentrum mit seinen offenen und modernen Gebäuden in St. Jobst am Wöhrder See Kinder vom 1. bis zum 16. Lebensjahr. Die Montessori-Fachoberschule Franken, die sich in Sichtnähe befindet, betreut SchülerInnen bis zum Fachabitur.

In verschiedenen Einrichtungen des Kinderhauses leben und lernen Kinder verschiedener Altersgruppen: Die 1- bis 3-jährigen in der Kinderkrippe, im Kindergarten die 3 - 6-jährigen, im Hort die Grundschulkinder unserer Schule und in der Mittagsbetreuung Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur sechsten Klasse.

In der Schule lernen die Kinder in altersgemischten Klassen bis zur zehnten Jahrgangsstufe gemäß den reformpädagogischen Ansätzen von Maria Montessori.

Unser Ziel ist es die Kinder entsprechend ihrer Voraussetzungen individuell zu fördern und bis zu dem ihren jeweiligen Fähigkeiten entsprechenden Schulabschluss zu begleiten. Das Lernen sehen wir als aktiven Prozess, der vom Kind ausgeht und Selbständigkeit verlangt und fördert. Die Kinder können ohne Noten und im eigenen Tempo ihre individuellen Fähigkeiten entwickeln und ihre Persönlichkeit bilden.

Wir setzen unsere Klassen bewusst heterogen zusammen, streben also nicht nach einer möglichst einheitlichen Gruppe, wenn es um persönliche Potenziale, den sozialen Hintergrund oder die ethnische Zugehörigkeit geht. Die Heterogenität in einer "Schule für ALLE" ist eine Chance, die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Lebens täglich zu erfahren. Die Kinder lernen voneinander und übereinander. Sie entdecken andere Lebenswelten als die der eigenen Familie und lernen diese zu akzeptieren.

Im Rahmen unserer "Schule für ALLE" setzt nach dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss und der Mittleren Reife nahtlos die Montessori-Fachoberschule Franken an, in der die Jugendlichen bis zum Fachabitur gelangen können.