Freiarbeit

Die Kinder nehmen die Arbeit auf, sobald sie angekommen sind, denn an fast allen Tagen beginnt die Schule mit mindestens zwei Stunden Freiarbeit. Das bedeutet, dass die Kinder den Inhalt ihrer Arbeit, ihre Arbeitspartner und den Arbeitsplatz frei wählen können. Ob die Kinder in diese Phase "hineingleiten" oder ob der Beginn für die ganze Gruppe mit einem Morgenkreis markiert wird, bleibt der Einschätzung der PadagogInnen überlassen. Bei der Arbeit wird im Flüsterton gesprochen - nur so ist es möglich, dass viele gleichzeitig an ganz unterschiedlichen Projekten arbeiten können, ohne sich zu stören.

Freiarbeit am Nachmittag (FaN)

Lernen ist nicht auf die schulische Unterrichtszeit begrenzt. Gelernt wird von vornherein auch zu Hause: Wie man einen Kuchen bäckt, wie man einkauft, wie man etwas repariert, den Rasen mäht usw. Diese Lernformen werden während der Schulzeit bewusst gepflegt und als sinnvoll erfahren. Deshalb werden Kinder und Jugendliche an der MONTESSORI Schule immer wieder dazu aufgefordert, ihre häuslichen Lernerfahrungen in den Unterricht einzubringen und Kenntnisse weiterzugeben.

 

Wir erwarten, dass die Kinder sich auch außerhalb der Schule regelmäßig mit schulischen Themen und ihren Lernaufgaben beschäftigen. Das Ziel der Montessori-Pädagogik ist, dass sie das freiwillig und selbstständig tun. Es gibt keine regelmäßigen, gleichen, für alle verpflichtenden Hausaufgaben.